Weihnachtsvorbereitungen

Mein Ritt auf dem Rentier

Philip Pinguin erzählt

Philip Pinguin
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„Der Weihnachtmann und Fritz stehen wieder bei den Nachbarn im Garten!“ rief Gwendolin.

Wir rannten sofort los. Aber damit Du unsere Aufregung verstehen kannst, erzähle ich Dir am Besten erstmal, was wir letztes Jahr Weihnachten erlebt haben. Also das war so…

„Was haltet ihr davon?“

„Was halten wir wovon, Gwendolin?“ fragte Mimi.

Gwendolin, die mit geschlossenen Augen in ihrer Hängematte döste, fuhr erschrocken hoch.

„Wie? Was hast du gesagt?“

„Hast du geträumt? Du hast gerade gefragt, was wir davon halten.“

„Oh, das habe ich laut gesagt? Ja, stimmt. Ich habe vor mich hin geträumt und dabei ist mir eine gute Idee gekommen.“

Die Außentür ging auf und Rabe hüpfte herein. „Höre ich da was von einer guten Idee? Erzähl, das interessiert mich. Hallo alle zusammen.“

„Ich denke, du kannst die Tür nicht allein öffnen?“ fragte Mimi leicht vorwurfsvoll. „Bisher musste immer einer von uns aufmachen.“

„Habe ich das gesagt? Bestimmt nicht. Aber es ist doch viel schöner und viel bequemer, wenn jemand mich reinlässt.“ grinste Rabe fröhlich.

„Dann bin ich also der einzige, der das nicht allein schafft“, maulte Fred, der sich wieder einmal entsetzlich klein fühlte.

„Wenn dir was nicht passt, geh doch zurück zu deinem morschen Baumstamm.“ Ich hatte ganz entschieden schlechte Laune. Ich übte jonglieren mit meinen Bällen, aber heute war es wie verhext, sie taten einfach nicht, was ich wollte.

„Giftzwerg“! keifte Fred.

„Hört auf euch zu zanken“, schimpfte Mimi. „Vielleicht kühlt ihr beide euch draußen ein bisschen ab. Wir reden dann anschließend über Gwendolins Idee.“

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